Radikales Zeitmanagement: Vom 3-Stunden-Tag

Haben Sie gerade etwas Zeit? Wahrscheinlich nicht, oder? Die Termine immer im Nacken, die Aufgaben drängen? Täglich, stündlich. Puh! Zeitdruck ist eines DER Probleme unserer Arbeitswelt. Ob Führungskraft, Selbständige oder Angestellte. Sie alle eint der Gedanke, dass sie nicht genug Zeit haben. Das ideale Zeitmanagement – ein schier unerreichbares Ziel?

Dabei ist die Lösung so einfach:

Sie brauchen gar nicht mehr Zeit. Sie brauchen WENIGER Zeit.

Nämlich weniger Zeit, die Sie für Unwichtiges vergeuden. Verabschieden Sie sich von dem Anspruch, eine eierlegende Wollmilchsau zu sein. Fokussieren Sie sich auf das, was Sie wirklich weiterbringt.

Es ist ein Trugschluss zu denken, dass „wenn der Tag mehr Stunden hätte“, Sie endlich, endlich Ihre Arbeit schaffen würden.

Um das zu erklären, lassen Sie mich von meinem Experiment erzählen:

Der 3-Stunden-Tag – radikales Zeitmanagement

Wie einige von Ihnen wissen, bin ich mittlerweile zweifache Mutter. Und Sie kennen das vielleicht: Kinder sind toll. Und wahnsinnig anstrengend. Ein 24h-Job. Keine Ferien, Nachtschichten, Überstunden inklusive, ständiges Schwanken zwischen totaler Überforderung und Langeweile (ja seien wir ehrlich: Babys stehen ein bisschen zu viel auf Wiederholungen 😉).

Wie auch immer. Das Ergebnis ist: Ich habe keine Zeit mehr.

Sie und ich, wir haben also das gleiche Problem: Zu viele Aufgaben für zu wenig Zeit.

Die dafür typische Strategie ist ja: Arbeiten, bis der Arzt kommt. Bis tief in die Nacht hinein. Am Wochenende. Der verzweifelte Versuch, alles weg zu arbeiten.

Wir beide wissen aber auch: Das klappt nicht. Es hat noch nie funktioniert. Denn die Arbeit ist unendlich – Ihre Zeit aber nicht!

Ja, Ihre Zeit ist eines der kostbarsten Dinge, die Sie besitzen. Neben Ihrer Gesundheit.

Und wenn Sie nicht aufpassen, verschleudern Sie beides.

Wer keine Zeit hat, hat keine Prioritäten.

Wie oft sagen Sie „ich habe dafür keine Zeit“? Keine Zeit, um Pausen zu machen, keine Zeit, um ein klärendes Gespräch zu führen, keine Zeit, Ihr Unternehmen strategisch auszurichten?

Das ist schlichtweg nicht wahr.

Was Sie wirklich nicht haben, sind Prioritäten. Sie unterscheiden nicht zwischen den wichtigen Dingen und den dringenden. Sie lassen sich vom Alltagsgeschäft bestimmen, statt selbst zu entscheiden, was Sie machen. Sie haben keine Zeitsouveränität.

Um es ganz deutlich zu machen: Sie haben nicht zu wenig Zeit, Sie verschwenden ZUVIEL Zeit.

Und hier möchte ich wieder auf mein aktuelles Zeitproblem verweisen. Und mein Experiment zur Lösung:

Der 3h-Stunden Tag – funktioniert das?

Ich kann Ihnen gleich sagen: Das geht. Mit diesem System habe ich schon nach der Geburt meines ersten Sohnes gearbeitet.

Und wie funktioniert das?

Indem ich radikal priorisiere. Ich lasse alles weg, was nicht wirklich absolut wichtig ist. Alles andere delegiere ich – oder streiche es. Dabei helfen mir folgende Tools:

  1. Priorisierung: Jeden Tag entscheide ich, welche 3 Dinge ich auf jeden Fall erledige. Alles andere ist nice-to-have. Für meine Aufgaben nutze ich dann zwei Prinzipien:
  2. Pareto: Mit 20 Prozent der (richtig!) eingesetzten Zeit lassen sich 80 Prozent einer Aufgabe erledigen. Und die verbleibende 80% der Zeit werden genutzt um die übrigen 20% der Aufgabe zu erreichen. Etwas provokativ gesagt: Perfektionismus kostet Sie ca. 80% Ihrer Arbeitszeit!
  3. Parkinson: Eine Aufgabe braucht so viel Zeit, wie Sie sich dafür Zeit nehmen. D.h. wenn Sie veranschlagen, dass Sie 100h für Projekt X brauchen, werden Sie ca. 100h dafür brauchen – auch, wenn es eigentlich in 20h geschafft wäre.

Und an der kleinen Rechnung hier merken Sie es vielleicht schon: Pareto und Parkinson lassen sich hervorragend kombinieren. Veranschlagen Sie einfach nur noch 20% der üblichen Zeit für Ihr Projekt. Und dann legen Sie los, mit dem Pareto-Prinzip im Hinterkopf! Machen Sie nur das, was wirklich wichtig ist, um das Projektziel zu erreichen. Streichen Sie konsequent alles, was zusätzliche Zeit kostet.

Ich weiß, was Sie jetzt denken: „Das funktioniert bei mir nicht“! Sicher, Ihr Job wird anders aussehen als meiner. Das ist aber nicht das Problem.

Ausschlaggebend ist eher was anderes: Ihre Überzeugung, wie Arbeit zu sein hat. Wir alle sind noch sehr geprägt von dem Denken in Arbeitszeit. Befördert wird, wer bis abends am Schreibtisch sitzt.

Und da sind wir alle drauf fixiert. Ich habe eine Kundin, Abteilungsleiterin im Konzern, die dermaßen effektiv arbeitet, dass sie ca. 30 statt 40 Stunden pro Woche arbeitet.

Nur: Das darf niemand wissen. Würde sie erzählen, dass sie so schnell fertig ist, würde man sie nicht für voll nehmen. Man würde die Qualität ihrer Arbeit anzweifeln.

Und vielleicht haben Sie das auch schon bei mir gedacht? „Kann die eigentlich was, wenn sie nur 3h arbeitet?“

Finden Sie es selbst heraus: Melden Sie sich hier zum Vorgespräch an – und lassen Sie uns mal auf Ihr Zeit- und Selbstmanagement schauen.

Nur Mut: Ich habe Zeit für Sie 😉

Ihre Wiebke Rimasch

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